MOTORRADAUSFLÜGE
Die gute alte Zeit...

Angefangen hat die ganze Geschichte mit Dinos Motorrädern schon 1977. Natürlich mussten es die damaligen Wunderwaffen sein, egal, ob sie Kawasaki oder Honda hießen. Es war sowieso klar, dass man in jeder Kurve der Schnellste sein musste und jede Menge Kratzer am Rückspiegel von den verrücktesten Kurvenlagen zeugten.

Im Ernst: Nachträglich betrachtet ist es für uns heute wegen der eigenen Erfahrungen verständlich, wenn wir bei gewiss nicht geringem eigenen Tempo von Bikern überholt werden, die locker jede Geschwindigkeitsbegrenzung mit 2 multiplizieren, bevor ihnen einfällt, dass ihr Moped eine Bremse hat. Wir wünschen natürlich auch diesen Piloten das Glück, das wir in unserer frühen Jugend hatten, trotz teilweiser Harakirifahrten bis heute ohne ernsthafte körperliche Schäden unserem Vergnügen frönen zu dürfen.



Und jetzt ???

Jedenfalls war es dann im fortgeschrittenen Alter so, dass sowohl die Erfahrung als auch der Bauch größer wurden, dafür aber die PS des Motorrades weniger :-)) Plötzlich dachten wir darüber nach, was wohl hinter der nächsten Kurve auf uns warten könnte (Rollsplitt, Schlagloch, abgestellter LKW-Anhänger, wahnsinnig gewordener GTI-Fahrer auf Überholkurs ?). Plötzlich nahmen wir nicht mehr nur die Straße und deren Kurven zur Kenntnis, sondern auch die Landschaft drum herum, plötzlich wollten wir nicht mehr als Schrauber fungieren, sondern ein seriöses und langlebiges Motorrad haben, für uns ausreichend motorisiert und bereit, zuverlässig mit uns jede Tour zu absolvieren.






Also wurde eine BMW 1150 GS (hört, hört - das wäre in jungen Jahren nie in Frage gekommen !!!) angeschafft, sowohl für Asphalt als auch für unbefestigte Feldwege wie geschaffen.

Und was sollen wir viel sagen: Wir sind der Gemeinde der BMW-Fans beigetreten und natürlich denken wir auf keinen Fall mehr wie in unserer (frühen:-) Jugend an japanische Motorräder und Harleys sind und waren eigentlich nie unser Stil...




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