Alpen - Dolomiten 2004 |
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Die Rufe erreichen uns....
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"Hörst es Karin ?? Der Berg ruaft uns !!" |
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Die Routenplanung fest im Griff, das Wetter ideal |
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Die Anreise
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16 Uhr. Ludwigsburg. Lebensmittelpunkt. Arbeitsplatz. Pflichten. Motorrad überprüfen. Koffer befestigen. Aufsitzen. Motor starten. Durchatmen.....Abfahrt Richtung südliches Allgäu.....Beuren bei Isny war unser erstes Ziel. Im Gasthof "Zum Kreuz", in dem wir bereits (wie unter Vorarlberg - Tirol 2002 berichtet) einmal bestens gegessen + geschlafen haben, hatten wir ein Zimmer reserviert. |
Natürlich war Willi dabei - unser Maskottchen :-) |
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Das Zimmer: wie schon beim ersten Mal absolut klasse. Wenn Ihr im Raum Isny - Oberstdorf - Bregenz nächtigen wollt, können wir "Zum Kreuz" nach wie vor empfehlen. Es ist preiswert, absolut ruhig gelegen, die Gastleute sind ausgesprochen freundlich. Alternativ dazu natürlich auch 50 km weiter in Lingenau der "Wälderhof", den wir auf dieser Reise neu entdeckt haben (siehe dazu auch den Bericht vom Samstag). Beides hervorragende Quartiere. |
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Zufällig gefunden auf dem Weg durchs Lechtal - Irgendwo zwischen Lech und Reutte |
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Donnerstag - Etappenziel Großglockner
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9 Uhr morgens. Lecker gefrühstückt. Die Luft riecht nach frisch gemähtem Gras (logisch, die Bauern waren schon seit mindestens 3 Stunden beim Arbeiten), pralle Sonne, trockene Straßen.....los ging es in Richtung Vorarlberg. Von Beuren runter Richtung Oberstaufen, dann nach Aach und Hittisau auf die Bregenzer Wald-Straße. Und dann ab nach Warth, rauf auf den ersten ernstzunehmenden Pass, den Hochtannberg (1676 m) und runter Richtung Lech und Zürs. Hinein ins Lechtal bis Elmen und rauf auf das Hahntennjoch (1894 m) und runter nach Imst. Dazwischen natürlich Kaffeepausen und das Genießen der Umgebung. |
Der Großglockner - Österreichs höchster Berg |
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Zum Abschluß des Tages ging es noch bis Heiligenblut und dort in den Gasthof "Sonnblick", etwas abseits der Hauptstraße gelegen, mit wunderbarem Zimmer und auch recht ordentlicher Verpflegung. Auch das durchaus als Tipp für Euch zu verstehen, da kann man auf jeden Fall einen gemütlichen Abend verbringen. |
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Erkundigt Euch aber vorsichtshalber, ob Jemand aus nächster Nähe am nächsten Tag zufällig Geburtstag hat. Wir haben selig geschlummert, so gegen 5 Uhr morgens, als ein unglaublich lautes explosionsartiges Geräusch uns aus den Pfühlen riss !!! Wären wir potenzielle Herzpatienten, hätte das bedenklich werden können !!! Wir warteten darauf, dass jetzt gleich Folgetonhorn usw. zu hören wären, aber nein, nach 10 Minuten dann nochmals ein Donnerschlag.....Beim Frühstück haben wir später erfahren, dass ein Nachbar seinen 40. Geburtstag hatte und von seinen Freunden mit 2 Böllerschüssen um 5 Uhr morgens "begrüßt" wurde. Na super.... |
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Freitag - Etappenziel Sarntaler Alpen
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Los ging es nach dem Frühstück in Richtung Lienz - Oberdrauburg - rauf auf den Plöckenpass (2194 m) - runter nach Rivo und dort dann entlang einer verwinkelten und verschlafenen Straße bis Cameglians - hoch nach Sigilletto - Sapada bis S.Stefano di Cadore - S.Catarina - Stabingrande rauf auf den Misurina (1756 m) und runter Richtung Cortina d'Ampezzo. |
Karin harrt der vielen Serpentinen des Tages |
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Dort dann das einzig unangenehme Erlebnis: wir wollten (bloß) Kaffee und Cola trinken und haben uns als Einzige (!!) im Garten einer Cafeteria niedergelassen. Der Kellner brachte uns das Gewünschte, dann aber schoss die Besitzerin auf uns zu und bedeutete uns, dass wir als Nicht-Esser gefälligst zu den Tischen ohne Tischtuch gehen sollten und hat gekeift und gekeift und gekeift. Naja, 2,3 schnelle Schlucke und schon waren wir wieder unterwegs. |
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Für uns ging es weiter: Cortina d'Ampezzo, hoch zum Falzarego (2105 m) - Livinallongo - Pordoi (2239 m) - Sellajoch (2244 m) - Pozza di Fassa (1997 m) - Karerpass (1745 m) - Nigerpass (1645 m) - Tires - Steinegg und rein nach Bozen.....eine tolle Stadt, noch voll mit wunderschönen Gebäuden aus der altösterreichischen Zeit, aber bereits durchsetzt mit italienischer Lebensfreude. Trotz Feierabendverkehr haben wir die Fahrt durch diese Stadt genossen. |
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Samstag - una girata in Italia piovosa
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Für Samstag war Regen vorhergesagt. Wir hatten damit gerechnet und unsere Regenklamotten bereit gehalten. Aber oh Wunder: Im Sarntal war ordentliches und trockenes Wetter. Nach einem guten Frühstück ging es weiter in Richtung Sterzing, also rauf auf das Penser Joch (2214 m, einer der beeindruckendsten Pässe der gesamten Fahrt), rein ins Jaufental und über den Jaufenpass (2099 m) nach St. Leonhard. Dort dann einen gemütlichen Kaffee trinken, weil sich die Wolken verdichteten, immer dunkler wurden und bereis die ersten Tropfen aufs Visier des Helmes klatschten. |
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Das Stilfser Joch im Regen - grau und einsam |
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Runter ging es vom Stilfser Joch zum Umbrail Pass (2601 m) rein in die Schweiz (Achtung, die halbe Strecke nach Sta. Maria ist eine geschotterte Straße, sehr attraktiv, wenn 1000 Pfützen im Weg sind :-) dann wieder rüber nach Südtirol nach Schluderns und rauf auf den Reschenpass (1504 m), rein nach Österreich und weiter Richtung Stuben, Nauders und Landeck. Dort links ab Richtung Arlberg (1793 m) - St. Anton - Zürs - Lech zurück nach Vorarlberg - Warth und zum Ausgangspunkt der kurvigen Reise, der Bregenzer Wald-Straße Richtung Hittisau. |
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Sonntag - zurück nach Ludwigsburg
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Sonntag war das Unwetter gottseidank vorbei. Unsere Klamotten waren wieder weitgehend trocken, unsere holländischen Bekannten nach dem Frühstück verabschiedet (sie waren unterwegs in ihre Heimat, genau gesagt nach Breda). |
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