Sommerreise 2005 |
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Endlich mal eine große Runde durch Deutschland, Österreich, Südtirol drehen. Nicht nur bloß für 2-3 Tage über die sieben Berge, sondern eine Reise am liebsten über siebenhundert Berge, das war unser Ziel für den Sommer 2005. |
Startklar !! |
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Die Wetterprognose
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Das Wetter im Sommer 2005: zum Vergessen. Laut Wetterinfos im Internet mussten wir uns auf oftmaligen Regen einstellen, wir hatten entsprechende Klamotten eingepackt. Aber wie meistens in der Wetterkunde: es kommt ja doch anders :-) So hatten wir an den 9 Tagen unserer Fahrt fast ausschließlich leichte bis mittlere Bewölkung bei 20 bis 25 Grad, am Neufelder See bei Wien, wo wir 7 Tage verbrachten dafür makellose 35 Grad und blauen Himmel. Nur zwei mal erwischte uns der Regen: einmal bei Hallstatt an einem stark bewölkten Tag für etwa 10 Minuten, und dann noch ausgerechnet am letzten Tag der Reise auf den letzten 100 bis 120 km vor Stuttgart. |
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Vorarlberg, Tirol, Südtirol
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Natürlich war es auch ein wichtiger Bestandteil unserer Rundfahrt, möglichst viele Pässe der Alpen und Dolomiten zu überqueren. Auf Details wollen wir hier aber nicht mehr eingehen, da findet Ihr genug Informationen bei unseren Motorradausflügen 2003 und 2004. Aber einige Fotos zeigen wir Euch, nichts ist beeindruckender, als die vielen 1000 Serpentinen und Spitzkehren am eigenen Leib zu "erfahren". |
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Achja, vielleicht doch noch eine witzige Geschichte: |
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Das repräsentative Pass - Wetter - Stimmungsbild |
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Kärnten und Lienzer Dolomiten
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Bei Toblach ging es, von Cortina d'Ampezzo kommend, wieder rein nach Österreich. Ein paar Kilometer Richtung Lienz und dann rechts ab auf die Karnische Dolomitenstraße bis Kötschach-Mauthen und weiter nach Kärnten bis Hermagor. Eine ganz wunderbare Straße, vielleicht 70 bis 80 km lang, rechts die Lienzer Dolomiten, links sanftes, grünes Hügelland, wunderschöne Dörfer, teilweise wird die Straße durch enge Felsenformationen geführt. Und dazu das Beste: fast kein Autoverkehr, der große Verkehrsstrom nach Kärnten scheint sich entlang der Drau über Lienz zu bewegen. |
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Die Kärnter Seen
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Wie sie auch heißen: Millstätter See, Ossiacher See, Wörther See, wir haben sie alle besucht. Mitten in der Ferienzeit natürlich überall jede Menge Touristen, die Gartenwirtschaften gut besucht, die Uferpromenaden voll Leben. Aber es ist auch verständlich: Die Kombination von Bergen, Wäldern und Seen ist schon einmalig. Nicht grundlos eine der schönsten (und teuersten) Ferienregionen Österreichs. |
Abenddämmerung am Wörthersee |
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Die grüne Steiermark
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Unser Weg führte weiter: Von den Kärntner Seen ging es Richtung Klippitztörl und Wolfsberg in Richtung Steiermark. |
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Halbzeit der Reise - der Neufelder See
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Nachdem wir südlich von Graz übernachtet hatten, ging es morgens über wunderbare Bezirksstraßen Richtung Kapfenberg, Birkfeld, durch den Naturpark Pöllauer Tal nach Friedberg und Mönichkirchen und die letzten Kilometer Richtung Wiener Neustadt zum großen Ziel- und Haltepunkt vor der Rückreise: Der Neufelder See südlich von Wien. Dort haben wir 7 Tage bei 35 Grad und blauem Himmel herrlich entspannt und den See und die Küche der Region genossen. |
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Der Neufelder See bei prächtigem Sommerwetter |
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Wachau, Wald- und Mühlviertel
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Nach sieben wunderbaren Hochsommertagen am Neufelder See brachen wir wieder auf in die Heimat Richtung Stuttgart. |
Wackelsteine im Waldviertel |
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Mohn, Mohn und nochmals Mohn
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In Weißenkirchen ging es dann rechts ab über unglaublich schön gewundene und völlig einsame Straßen ins Waldviertel in Richtung des Dorfes Armschlag. Da erschrickst Du fast, wenn Dir mal ein Auto entgegen kommt. |
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Das Salzkammergut
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Übernachtet haben wir an diesem Tag letztendlich südlich von Linz in einem Allerweltsgasthof, kaum der Erinnerung wert, weder gut noch schlecht. |
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Von See zu See im Salzkammergut
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Der Traunsee mit der wunderbaren Stadt Gmunden (das Bild zeigt das Rathaus der Stadt), dann weiter zum Attersee, von dort in die alte Kaiserstadt Bad Ischl und nach St. Wolfgang am Wolfgangsee. Gottseidank mussten wir nicht "Im weißen Rössl am Wolfgangsee...." vorsingen :-) sondern sind nach einer kurzen Stärkung weiter Richtung Mondsee und dann noch für einen kleinen Abstecher zum Hallstätter See gefahren. Dort hat uns dann erstmals der Regen für 10 Minuten erwischt. |
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Der Wolfgangsee aus Blickrichtung St. Wolfgang |
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Abkürzung Richtung Bayrischer Wald
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Irgendwie hatten wir uns in der Zeit verschätzt. Eigentlich wollten wir noch über die Ecke Hallein, Bad Reichenhall, Traunstein, Chiemsee, Altötting bis zu unseren Freunden Konni und Bernhard nach Weiden in der Oberpfalz fahren. Leider waren wir viel zu spät dran, sodass wir kurzfristig eine Abkürzung nehmen mussten. |
Dino mit der Frisur von 1975 :-) |
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Naturpark Bayrischer Wald
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Wir fanden eine wunderbar kleine Straße praktisch ohne Autoverkehr über Fürstenzell, Moosham, Vilshofen (sehr gefällige Innenstadt !!), Garham, Eging hoch nach Saldenburg und von dort mitten rein in den Naturpark Bayrischer Wald, wahrscheinlich die waldreichste Gegend in Deutschland. |
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Zum Abschluss noch Regen...
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Sonntag morgen.....Der letzte Urlaubstag. Und vor der Haustür dunkelste Bewölkung. Es roch nach Regen. |
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Zurück in Stuttgart
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Geschafft waren 3300 Kilometer. Bis auf den letzten Tag bei idealem Motorrad-Reisewetter zwischen 20 und 25 Grad, gottseidank stress- und unfallfrei. |
Wo ein Willi ist... |
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Die Übernachtungen
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Zum Schluss natürlich auch noch das Kapitel unserer Übernachtungen entlang der Strecke. |
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Die Top 3 der Gasthöfe
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Repräsentativ drei Beispiele unserer Unterkünfte, die wir zu den "Top 3" gewählt haben, für Euch möglicherweise ein Tipp, falls ihr in der Gegend nächtigen wollt: |
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Und wieder mal Friedhöfe
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Und auch auf dieser Reise haben uns malerisch gelegene Friedhöfe oder Kriegerdenkmäler immer wieder zum Anhalten gebracht. Unglaublich interessant sind speziell die kleinen Friedhöfe rund um die Kirchen in den Berdörfern, die meisten Gräber mit Emailbildern der Verstorbenen auf den Grabsteinen, es ist schon eigenartig, jemand ins Gesicht zu sehen, der oft schon vor über 100 Jahren dort beerdigt wurde. |
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