Im September 2005 hatten wir ein wunderbares Hotel in Bad Reichenhall gebucht, das Steigenberger Axelmannstein, ein 5-Sterne-Palast, der aber gottseidank preiswerte Wochenendangebote hat, sodass auch wir Normalsterblichen uns dort einquartieren konnten. |
|
|||||||
Der Aufstieg zum Reichenhaller Haus
|
||||||||
Wir waren aber natürlich nicht nur hierher gekommen, um uns rundum verwöhnen zu lassen, sondern um mal wieder die Welt von oben zu betrachten. Und dazu hatten wir uns den Hochstaufen mit seinem Reichenhaller Haus ausgesucht. Dabei ein Klettersteig nur für Geübte, ungefähr 4 Stunden Wegzeit zum Gipfel, Herz was willst Du mehr. |
|
|||||||
Los ging es mit einem zweistündigen anstrengend steilen Weg durch den Wald. Wir hatten unseren Rucksack mit Getränken dabei, marschierten mutterseelenalleine Richtung Steinerne Jäger, dort, wo die Baumgrenze war und dann der Klettersteig in Richtung Reichenhaller Haus losging. |
||||||||
|
||||||||
Dann hatten wir es endlich geschafft. Die letzten Bäume hatten wir hinter uns gelassen, jetzt noch die paar Schritte zum Reichenhaller Haus und dann die verdiente Verschnaufpause..... |
||||||||
Ganz oben und noch nicht zu sehen..... dort musste dann wohl das Reichenhaller Haus sein |
||||||||
Nach annähernd 5 Stunden war es dann doch geschafft: Das Reichenhaller Haus war in Sichtweite und wir bekamen dadurch die "zweite Luft". Noch 10 Minuten über Stock und Stein, dann allerdings wurden wir reichlich belohnt. Ein wundervoller Ausblick über die Alpen, herrlich erfrischende und kühle Getränke, ein kleiner Imbiss. |
||||||||
|
||||||||
Für den Abstieg wählten wir die einfachere Route, die uns in weiten Kurven über einen Geröllpfad zurück zum Wald führte. Am Ende des Weges nach weiteren 4 Stunden (also nach insgesamt 8-9 Stunden) zitterten uns dann die Knie vor Anstrengung. Aber wir waren wahnsinnig stolz, dass wir, als absoluten Bergamateure, diesen Klettersteig ohne ernste Probleme geschafft hatten. |
||||||||
![]() |
||||||||
(C) 2006 - Alle Rechte vorbehalten |
||||||||